Utopien, recycled

Diesmal die Süddeutsche, in Form eines Artikels über Verkehr in Ihrer Heimatstadt, München, wo der Blogautor ebenfalls viele Jahre gelebt hat (und Velo gefahren ist). Ein lesenswerter Artikel, dem man allerdings ein Bild hinzufügen sollte, ähnlich dem was von der derzeitigen Blogheimat zu finden ist:

 

©Wikimedia Commons

 

So sieht es auf der Anspachlaan derzeit aus. Wieder. Nur die Tram ist in einen Tunnel unter der Straße verbannt worden. In Farbe könnte das Bild von einem X-beliebigem Tag stammen. Natürlich klagen die Ladenbesitzer tagaus, tagein, dass mit einer KFZ-befahrenen Straße sie viel viel mehr Umsatz machen würden, aber mit wirklich belastbaren Zahlen konnte oder wollte das bisher noch niemand untermauern. Dabei wäre das eine durchaus spannende Frage. Was im Artikel Utopie genannt wird, ist allerdings nichts anderes als die Wiederherstellung eines Zustands vor der massenhaften Individualisierung der motorisierten Mobilität, eines Zustands, der ein paar Jahrhunderte älter als diese ist.

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Eine Antwort zu “Utopien, recycled

  1. Ich meine in Kopenhagen hatten die Ladenbesitzer auch erst geklagt. Hinterher mußte sie sogar klein bei geben, weil die Kunden viel länger an den Auslagen vorbeigehen und auch mehr Spontankäufe tätigen. Sollte man den anderen mal „stecken“.

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