Gadgets auf die die Welt gewartet hat (mindestens… und gerade zu Weihnachten)

Die banalen Dinge machen oft den Unterschied. Schmiermittel zum Beispiel. Wie jetzt? Dem Autor aus seinem Leben in einem Maschinenbaubetrieb war bekannt, dass je nach Einsatzzweck unterschiedliche Schmiermittel Sinn machen können. Am Velo kennt man Galli, noch ein bisschen herstellerspezifisches Zeugs (Nabengetriebe) – und dann? Meist. Lange. Nix.

Dabei hat mich eine Firma aus Kanada drauf gebracht, mal etwas zu probieren. Phil Wood Grease. Nun, die Firma aus USA versteht was von Lagerung, ziemlich viel sogar (was sie sich gut bezahlen lässt) und dieses Zeug habe ich noch nirgendwo gesehen und die Tuben sind auch eher rar, wenn man versucht, sich danach umzuschauen.

©MF

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Das was aus der Tube kommt, ist dunkelgrün, riecht streng und funktioniert tatsächlich. Logisch, auch „normales“ Schmiermittel hält eine zeitlang Wasser draussen (und Dichtungen sind deswegen keine quantité négligeable), dieses Zeug aber schafft das über eine wirklich erstaunlich lange Zeit. Gerade an den Alltagsrädern werden die Lager nicht in regelmässiegn Zyklen kontrolliert und wenn man die Lager neu vor dem Einsatz damit geschmiert hat, sieht das auch nach 2 Jahren oder mehr drinnen noch tiptop aus. Wird daher nicht nur für den Kurbelsatz und das Innenlager, sondern auch bei den Naben und Steuersätzen und (fast) allem was dreht und irgendwie nass werden könnte, eingesetzt. Durch die geringe Verbreitung nicht ganz billig, aber die erste Tube ist nach zwei Jahren immer noch nicht leer. Von daher geht der Preis in Ordnung.

Wer noch keine spontane Idee für einen veloaffinen Menschen hat, ein kleines schönes Weihnachtsgeschenk!

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