Autoloze Zondag

So heisst das hier. Und so sieht das aus.

Bilder: Brussel Mobiliteit

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Jedes Jahr dasselbe, so dass man das nicht unbedingt lang und breit erwähnen müsste. Allerdings, die grosse Stadt ist eine Autostadt durch und durch, was nicht nur an den ganzen Trägern von „CD“-Kennzeichen liegt, sondern nicht zuletzt am einheimischen Dienstwagenprivileg mit dem die hiesigen Unternehmen den niedrigen Lohn ihrer Arbeitnehmer aufhübschen, ohne dass die Steuer dabei allzusehr durchschlägt.

Normalerweise begehe ich diesen Tag mit einer Mischung aus Freude und Angst. Freude, weil die Luft an diesem Tag merklich besser ist (80% aller KFZ sind Diesel und nicht unbedingt neu), Angst weil der Fahrstil der grossen Mehrheit der Mitmenschen eher einem Massenselbstmord umherirrender Lemminge gleicht, denn der eigentlich zu erwartenden Entspannung. Abends bin ich meist nervlich am Ende ob der ganzen Notbremsungen und sonstiger artistischer Einlagen.

Bilder: Brussel Mobiliteit

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Dieses Jahr war anders. Ob es am morgendlichen Bindfadenregen lag? Jedenfalls waren am Nachmittag deutlich weniger Menschen als sonst unterwegs und sie fuhren in der grossen Mehrheit sehr umsichtig und diszipliniert. Wenn das so weitergeht, sollten sie das hier einmal im Monat machen. Am besten noch dazu mit Guides, die den besten und schnellsten Weg zur Arbeit zeigen, der meist weniger als 10 km beträgt.

Wir haben es genossen und sind nach einem Konzertbesuch gleich noch einmal die komplette Strecke vom Hauptbahnhof bis nach Hause geradelt.

Bilder: Brussel Mobiliteit

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